Solarreiniung

Solarthermie-Anlagen sind eine lohnenswerte Anschaffung für Hausbesitzer. Sonnenlicht wird dabei in Wärme umgewandelt. Damit eine Solarthermie-Anlage auch einwandfrei funktionieren kann, sollte das Sonnenlicht ungehindert eingefangen werden können.

Warum eine Reinigung sinnvoll ist

Schmutz wie etwa Laub und Vogelkot, aber auch Algen und Moose setzen der Anlage über die Jahre hinweg zu und lagern sich ab. Vor allem pflanzlicher Bewuchs ist ein großes Problem. Je nach Standort, Witterung und verwendetem Material kann es unterschiedlich lange dauern, bis sich den Paneelen zusetzen. Durch verunreinigte Stellen kann weniger Sonnenlicht eingefangen werden und somit weniger Wärme erzeugt werden. Eine Reinigung sollte nicht zu lange hinausgezögert werden, da ansonsten sogar Schäden an den Modulen entstehen können.

Wie wird gereinigt?

Eine Solarreinigung kann zunächst zu jeder Jahreszeit durchgeführt werden. Angenehmer ist sie jedoch im Frühjahr oder Sommer, bei nicht zu starker Hitze. Auf einen Hochdruckreiniger sollte verzichtet werden, da der Wasserstrahl zu hart ist und die Anlage leicht beschädigen kann. Zudem sollte ein sanftes Reinigungsmittel verwendet werden, welches meist direkt beim Hersteller bezogen werden kann. Scharfe Reinigungsmittel können ansonsten das empfindliche Glas schädigen und sind daher nicht zu empfehlen. Mit einer weichen Bürste und Reiniger wird der Schmutz entfernt, ein Regenschauer erledigt meist den letzten Rest. Die Lage der Solaranlage ist jedoch nicht unbedingt für jedermann ideal, um diese eigenständig zu reinigen. Mittlerweile gibt es viele Anbieter, die sich auf die Solarreinigung spezialisiert haben. Die Preise sind dabei nicht nur regional sehr unterschiedlich, sondern können auch je nach Aufwand und Verschmutzungsgrad variieren. Es lohnt sich daher meistens, mehrere Angebote von unterschiedlichen Anbietern einzuholen.

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