Reinigung von Freiflächenanlagen

Solaranlagen können nicht nur auf Häuserdächern installiert werden, sondern finden sich oftmals auch auf Freiflächen, die von Landwirten aus unterschiedlichen Gründen nicht genutzt werden können. Liegen die Flächen optimal ausgerichtet, ist es eine lohnende Anschaffung, in Solaranlagen zu investieren. Verschmutzungen an Anlagen entstehen auf Häuserdächern vor allem durch Partikel, die vom Regen nicht einfach abgespült werden können. Auf Freiflächen kommen noch andere Faktoren hinzu.

Schutz vor Tier und Mensch

Ist die Solaranlage nicht durch Zäune vor Eindringlingen geschützt, können freilaufende Tiere oder auch Spaziergänger die Glasmodule leicht beschmutzen und auch beschädigen. Nur eine saubere Oberfläche kann jedoch eine hervorragende Funktion der Anlage garantieren, weswegen immer wieder kontrolliert werden sollte, ob die Anlage oder einzelne Bereiche verschmutzt oder beschädigt sind.

Reinigung leichtgemacht

Bei der Reinigung von Freiflächenanlagen im Bereich Solar ist diese deutlich leichter durchzuführen, als Anlagen, die auf den Häuserdächern montiert sind. Hierfür wird nicht zwingend ein Teleskopstab oder auch Leiter benötigt und die Reinigung kann meist vom Boden aus durchgeführt werden. Mit einem leichten Reiniger und einer Bürste wird der vorhandene Schmutz entfernt und ggf. mit einem Eimer Wasser abgespült. Gleichzeitig wird kontrolliert, ob die Anlage evtl. beschädigt ist und Schäden können so direkt ausgebessert werden. Da die Leistung der Anlage schnell nachlassen kann, wenn Schmutz und Schäden vorhanden sind, sollte eine regelmäßige Prüfung und ggf. Reinigung von Freiflächenanlagen im Bereich solar durchgeführt werden. Ein Fachmann hilft kompetent und zuverlässig bei der Reinigung und kann gleichzeitig defekte Module ohne großen Aufwand ersetzen.

Reinigung landwirtschaftlicher Anlagen

Viele Landwirtschaften haben ungenutzte und brachliegende Flächen, die sich hervorragend für das Aufstellen einer Solaranlage eignen. Aber auch die großen Dachflächen der Stallgebäude eignen sich hervorragend für das Aufstellen der Module. Daher gibt es immer mehr Landwirte, die sich große Anlagen anschaffen und sich so die Sonnenenergie zu Nutzen machen.

Eine lohnende Anschaffung

Landwirte haben einen hohen Verbrauch an Strom und Wärme, je nachdem was sie für eine Landwirtschaft betreiben. Hierbei kommen entsprechend große Anlagen zur Nutzung, die auf den Dächern oder eben auf ungenutzten Freiflächen aufgestellt werden können. Wurden bis 2010 noch Anlagen auf Freiflächen subventioniert, wurden die Subventionen jedoch anschließend gestrichen, aus Angst, dass die Anlagen die landwirtschaftliche Nutzung verdrängen. Mit der Zeit setzen sich die Glaspaneelen auf Dach oder Ackerland zu, da sich Dreck und Moose ansiedeln können, die vom Regen nicht mehr eigenständig weggespült werden können. Lässt die Energiegewinnung nach, ist eine Reinigung von landwirtschaftlichen Solaranlagen unbedingt nötig.

Reinigung zeitnah angehen

Dabei wird Schmutz mittels speziellem Reiniger und Reinigungsgeräten entfernt und somit die Energiegewinnung wieder gesteigert. Kann die Reinigung der Anlage bei einem Wohnhaus häufig noch eigenständig erfolgen, ist dies bei großen Anlagen extrem zeitaufwendig und gehört in fachkundige Hände. Dabei richtet sich der Zeitpunkt nach der Verschmutzung der Glaspaneelen. Die Reinigung sollte nicht zu lange hinausgezögert werden, da bei einer starken Verschmutzung nicht nur die Energiegewinnung leidet, sondern auch leicht Schäden entstehen können. Ein Fachmann entscheidet, ob und wann die Anlage zu reinigen ist und übernimmt alle anfallenden Arbeiten zu einem sehr fairen Preis-Leistungsverhältnis.

Reinigung gewerblicher Anlagen

Verschmutzte Solaranlagen bringen nicht nur weniger Leistung, sie können auch durch den Schmutz nachhaltig geschädigt werden. Die Reinigung von gewerblichen Solaranlagen sollte regelmäßig bei Bedarf durchgeführt werden, um eine bestmögliche Leistung der Anlage garantieren zu können.

Wie funktioniert eine Reinigung?

Bei der Reinigung von gewerblichen Solaranlagen werden Schmutz wie Vogelkot, Blätter, Staub und Rußpartikel von den Modulen entfernt. Auch Moosflechten und Pollen werden gelöst und abgespült. Sogar leichte Verschmutzungen können dazu führen, dass die Anlage an Kraft verliert. Mit einem sanften Reiniger wird der Schmutz mit einer Bürste abgelöst und weggespült. Die Paneelen werden dabei natürlich nicht beschädigt. Kommt bei der Reinigung von Außenwänden häufig ein Hochdruckreiniger zum Einsatz, sollte dieser nicht bei der Reinigung von gewerblichen Solaranlagen benutzt werden, da durch den hohen Wasserdruck die Module leicht beschädigt werden können.

Fachmann oder Eigenleistung?

Gerade bei der Reinigung von gewerblichen Solaranlagen sollte ein Fachmann beauftragt werden, da gewerbliche Anlagen oftmals sehr groß und zeitaufwendig zu reinigen sind. Hierbei spielt die Erfahrung und auch Versicherung eine bedeutende Rolle. Fachleute reinigen schnell und effizient, ohne die Anlage zu schädigen. Eine unsachgemäße Reinigung kann hingegen zu nachhaltigen und vor allem auch teuren Schäden führen, wenn die Reinigung ohne Kenntnisse durchgeführt wird. Übrigens: die meisten Anbieter der Reinigung von gewerblichen Solaranlagen werden einen Kostenvoranschlag anhand der Größe der Anlage erstellen. So lässt sich auf einen Blick und ohne am Ende eine böse Überraschung zu erleben erkennen, was an Kosten bei der Reinigung auf das Unternehmen zukommen wird.

Reinigung von Solaranlagen

Die Reinigung von Solaranlagen ist nach einigen Jahren sinnvoll, da die Anlage nach und nach Schmutz ansammelt, was sich negativ auf die Leistung auswirkt. Die Reinigung selbst ist meist problemlos möglich und sorgt dafür, dass die Anlage anschließend wieder deutlich besser arbeitet.

Wann muss gereinigt werden?

Die Reinigung von Solaranlagen dauert in der Regel nicht lange und richtet sich nach dem Verschmutzungsgrad. Leichte Verschmutzungen werden meist bei Regenfällen abgewaschen und nur hartnäckiger Vogelkot, aber auch Algen und Moose müssen in der Regel entfernt werden. Eine jährliche Reinigung von Solaranlagen ist meist nicht nötig, allerdings sollte immer wieder einmal ein Blick auf den Zustand der Module geworfen werden, um einzuschreiten, bevor die Verschmutzung zu groß wird.

Dienstleister oder Eigenregie?

Ist die Reinigung nötig, gibt es im Fachmarkt entsprechende Reiniger zu kaufen. Diese greifen die Anlage nicht an, sind aber stark genug, den Schmutz zu lösen. Zusätzlich sollte ein Teleskopstab mit Schwamm zum Einsatz kommen. Um entsprechend gesichert an die Anlage zu gelangen, muss eine lange Leiter zum Einsatz kommen oder gar ein Gerüst aufgebaut werden. Ist dies alles zu umständlich, kann auch ein Dienstleister die Reinigung von Solaranlagen übernehmen. Die Preise variieren je nach Region und richten sich meist nach der Quadratmetergröße der Anlage. Es lohnt sich, verschiedene Angebote anzufordern und zu vergleichen. Da die Reinigung nicht häufig anfällt und für Laien umständlich sein kann, ist ein entsprechender Dienstleister häufig die beste und einfachste Lösung.

Fotovoltaik-Anlagen-Reinigung

Viele Hausbesitzer haben in den vergangenen Jahren in eine Fotovoltaik Anlage investiert und werten ihre Immobilie nicht nur auf, sondern senken zeitgleich die Stromkosten. Die einzelnen Module werden auf das Dach montiert und fangen das Sonnenlicht ein, wandeln dieses in Strom um und speisen den Strom ins Energienetz ein. Um möglichst effektiv zu arbeiten, müssen die Module entsprechend ausgerichtet werden. Da die Oberfläche sehr glatt ist, wird Schmutz größtenteils von Regenschauern weggespült. Trotzdem kann es sein, dass sich Vogelkot und auch Laub und Rußpartikel über die Jahre festsetzen und einen Schmutzfilm bilden. Dieser lässt weniger Sonnenstrahlen durch, was die Energiegewinnung reduziert. Eine Fotovoltaik Anlagen Reinigung hat somit nicht nur kosmetische Gründe, sondern vor allem auch finanzielle.

Was wird für eine Fotovoltaik Anlagen Reinigung benötigt?

Zunächst einmal sollte ein passender Reiniger zum Einsatz kommen. Scharfe chemische Reiniger greifen die Glasflächen an und sind daher ungeeignet. Einen sanften speziell geeigneten Reiniger ist bei den meisten Anbietern von Fotovoltaik Anlagen zu erwerben. Eine weiche Bürste hilft, den festsitzenden Dreck zu lösen. Dabei sollte aber unbedingt darauf geachtet werden, das Glas der Module nicht zu schädigen. Auf den Einsatz eines Hochdruckreinigers sollte in jedem Fall verzichtet werden, da der Strahl des Wassers zu hart für die Anlage ist und diese schädigen kann. Zusätzlich benötigen Sie einen Teleskopstab, um die Anlage zu erreichen.

Höhenangst, was tun?

Viele regionale Dienstleister haben sich auf die Fotovoltaik Anlagen Reinigung spezialisiert und sind häufig nicht teuer. Es lohnt sich, vorab einen festen Preis auszuhandeln, um nachher keine böse Überraschung zu erleben. Der Vorteil ist bei der Reinigung durch einen Dienstleister, dass dieser Erfahrung in der Reinigung hat und diese schnell, effizient und ohne Schäden durchführen kann.

Solarreiniung

Solarthermie-Anlagen sind eine lohnenswerte Anschaffung für Hausbesitzer. Sonnenlicht wird dabei in Wärme umgewandelt. Damit eine Solarthermie-Anlage auch einwandfrei funktionieren kann, sollte das Sonnenlicht ungehindert eingefangen werden können.

Warum eine Reinigung sinnvoll ist

Schmutz wie etwa Laub und Vogelkot, aber auch Algen und Moose setzen der Anlage über die Jahre hinweg zu und lagern sich ab. Vor allem pflanzlicher Bewuchs ist ein großes Problem. Je nach Standort, Witterung und verwendetem Material kann es unterschiedlich lange dauern, bis sich den Paneelen zusetzen. Durch verunreinigte Stellen kann weniger Sonnenlicht eingefangen werden und somit weniger Wärme erzeugt werden. Eine Reinigung sollte nicht zu lange hinausgezögert werden, da ansonsten sogar Schäden an den Modulen entstehen können.

Wie wird gereinigt?

Eine Solarreinigung kann zunächst zu jeder Jahreszeit durchgeführt werden. Angenehmer ist sie jedoch im Frühjahr oder Sommer, bei nicht zu starker Hitze. Auf einen Hochdruckreiniger sollte verzichtet werden, da der Wasserstrahl zu hart ist und die Anlage leicht beschädigen kann. Zudem sollte ein sanftes Reinigungsmittel verwendet werden, welches meist direkt beim Hersteller bezogen werden kann. Scharfe Reinigungsmittel können ansonsten das empfindliche Glas schädigen und sind daher nicht zu empfehlen. Mit einer weichen Bürste und Reiniger wird der Schmutz entfernt, ein Regenschauer erledigt meist den letzten Rest. Die Lage der Solaranlage ist jedoch nicht unbedingt für jedermann ideal, um diese eigenständig zu reinigen. Mittlerweile gibt es viele Anbieter, die sich auf die Solarreinigung spezialisiert haben. Die Preise sind dabei nicht nur regional sehr unterschiedlich, sondern können auch je nach Aufwand und Verschmutzungsgrad variieren. Es lohnt sich daher meistens, mehrere Angebote von unterschiedlichen Anbietern einzuholen.

Die Baumschule

Größtmögliche Vielfalt wünscht sich wohl jeder Gartenbesitzer für seine heimische Grünfläche. Die Nachfrage – gerade nach exotischen und besonders gut gewachsenen Pflanzen – ist stets hoch. Um diese decken zu könne, bauen Baumschulen unterschiedliche Pflanzen auf ihren Anbauflächen an.

Die Baumschule für Endnutzer und Wiederverkäufer

Die Baumschule ist eine bewirtschaftete Anbaufläche, auf der Bäume, Sträucher, Obstgehölz und auch Forstpflanzen erwerbsmäßig angebaut werden. Damit helfen Baumschulen, die große Nachfrage an Bäumen, Sträuchern und Co für den Garten- und Forstbereich zu decken. Die Pflanzen werden in den Baumschulen „aufgeschult“, was das Wurzeltreiben der Pflanzen meint. Die Pflanzen bleiben in der Baumschule, bis sie eine entsprechende Größe erreicht haben, um an Endnutzer (private Gartenbesitzer etwa), oder auch Wiederverkäufer (Gartencenter, Weihnachtsbaumverkäufer, etc.) abgegeben zu werden. Für die Aufschulung der Pflanzen benötigt die Baumschule große Flächen, die Standortbedingt zu den jeweiligen Pflanzenarten passen muss. In Deutschland befinden sich etwa 24.690 Hektar Landfläche in den Händen einer Baumschule (Stand 2000).

Die Baumschule nutzt unterschiedliche Vermehrungsarten

Die Zucht, also die Vermehrung der Pflanzen und Selektion dieser, erfolgt in der Baumschule auf zwei unterschiedliche Arten. Die Aussaat ist eine generative Vermehrung durch Wurzel- und Triebteile. Die Meristemkultur ist eine vegetative Vermehrung (ungeschlechtliche Vermehrung). Die Zuchtsorten werden anschließend häufig veredelt, was durch Kopulation oder Okulation geschieht. Nach der erfolgreichen Zucht werden die Pflanzen in den nächsten Jahren mehrfach in der Baumschule umgepflanzt, um ihnen eine bestmögliche Entwicklung zukommen zu lassen. Nur so können die Pflanzen ein besonders gesundes und schönes Wachstum erreichen. Wichtig ist dabei vor allem das Verhältnis von Wurzelballen und Pflanzenkrone, das das Ziel hat, die Wurzelgröße auf ein Minimum zu reduzieren, was noch für die Pflanze verträglich ist. Dies garantiert anschließend beim Verbrauchen ein gutes Wachstum und ein leichtes Umsetzen in der Baumschule. Da das Umsetzen in der Baumschule gerade bei großen Bäumen sehr umständlich und aufwendig ist, sind diese in der Regel in der Baumschule recht kostenintensiv.
Die Geschichte der Baumschule beginnt bei den Römern

Bereits zur Römerzeit brachten diese Stecklinge mit über die Alpen. Wurden im Mittelalter die Pflanzen meist noch in Klostergärten vermehrt, entstanden ab dem 14. Jh. bereits Fürstengärten mit eigener Pflanzenkultur. Mitte des 17. Jh. verjüngte man erstmals Wälder mit Setzlingen. Schnell erkannte man den Nutzen der Baumverjüngung und den landwirtschaftlichen Aspekt. Im Barock entstanden an den Hofgärten und Adelssitzen die ersten Baumschulen. Die älteste deutsche Baumschule wurde 1720 gegründet und befindet sich in Berlin-Treptow. 1920 galt sie als die größte Baumschule der Welt.